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Life
Im professionellen Radrennsport wird so vieles kontrolliert.
Distanzen, Leistung, Zeit, um nur einige zu nennen. Für Tao Geoghegan Hart war das ursprünglich nicht so. Bevor er bei den Grand Tours auf dem Podium stand und mit Lidl-Trek bei World-Tour-Rennen antrat, bedeutete Radfahren für ihn, mit Fixed-Gear-Rädern durch enge Straßenzüge zu fahren und zu lernen, sich im Chaos und im Rhythmus des Alltags zurechtzufinden.
Dieser Instinkt hat ihn nie verlassen, sondern wurde durch Widrigkeiten noch geschärft. Während einer schwierigen Phase mit Verletzungen – einem Hüft- und Oberschenkelbruch zu Beginn seiner Karriere bei Lidl-Trek – war Tao gezwungen, einen Gang zurückzuschalten. Aus diesen herausfordernden Momenten ist er mit einer neuen Klarheit zum Sport zurückgekehrt: Radfahren sollte sich im Kern echt anfühlen.
Tao Geoghegan Hart and Ciarán Birch side by side portraits in the streets of london

„Im Radsport gibt es nicht mehr genug echtes Radfahren. Radfahren ist viel viel härter.“

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Die Idee, das Radfahren in der Stadt zugänglicher zu machen, findet bei dem Grafikdesigner und Künstler Ciarán Birch Anklang. Ciarán lebt in London und lässt sich von der Stadt um ihn herum inspirieren – ihren Texturen, Formen und der ständigen Bewegung. Während Tao London oft als Durchreisender erlebt, nimmt Ciarán jeden Tag jedes Detail wahr.
Ciarán working through the design process in the studio
„Man sollte sich dafür einsetzen, jüngere Kinder aus den Innenstädten an diesen Sport heranzuführen, denn es gibt da eine vorgefasste Meinung darüber“, erklärt Ciarán.
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Ciarán baut auf Mustern, Linien und urbanen Texturen wie Beton auf und verwandelt die Stadt in eine vielschichtige, geometrische Komposition. Tao nimmt diese Dinge anders wahr, indem er die Sinneseindrücke beim Vorbeifahren in sich aufnimmt.

„Ich glaube, das ist das Schöne an einer Großstadt“, meint Tao, „der Hamsterrad-Alltag, der mühsame Trott und die Strapazen werden immer wieder unterbrochen, wenn man um eine Ecke biegt und jemanden oder etwas Unerwartetes sieht.“
Tao and Ciarán explore London on their bikes at night.
Contrast erkundet diese Lücken im Radsport und bringt zum Ausdruck, worum es dabei wirklich geht – ein Sport, der typischerweise durch legendäre Anstiege und perfekte Straßen definiert wird, den die meisten jedoch auf belebten Pendlerstraßen erleben. Er existiert zwischen verschiedenen Blickwinkeln, in der Bewegung, in der Routine und aus der Notwendigkeit heraus.

The Final Piece (Das letzte Stück)

The final art piece
Detail images of Ciarán's final piece "Noctvrne"

Episode 3

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Künstler-Biografie


Ciaran Birch ist ein Grafikdesigner und Künstler aus Oxford, der mittlerweile in London lebt. Er arbeitet in verschiedenen Bereichen wie Typografie, Corporate Identity und Art Direction. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Designsysteme unser Sprachverständnis neu gestalten und gleichzeitig beeinflussen können, wie wir Räume erleben und uns in ihnen zurechtfinden.

Ciaran und Tao haben sich vor einigen Jahren über ihre Partner kennengelernt. Sie teilen das gemeinsame Interesse daran, den kreativen Ausdruck zugänglich zu machen, sowie die Idee, das Radfahren als Ausdrucksmittel zu nutzen.

Weitere Arbeiten

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Blank Canvas-Serie


In der Serie „Blank Canvas“ arbeiten Sportler mit Künstlern zusammen, die sie dazu inspirieren, die Grenzen zwischen Sport und Kunst aufzulösen. Durch diese kreative Partnerschaft verwandeln sie pure Leidenschaft und Leistung in etwas zutiefst Persönliches und visuell Beeindruckendes.

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