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Life

Der Neuling

Quinn Simmons kommt in die WorldTour

Er ist ein Fahrer, der die Radsport-Szene im Sturm erobert hat, mit einer fantastischen 2019er Saison, die mit einem Junioren-Weltmeistertitel gekrönt wurde. Der 18-Jährige kommt direkt aus der Juniorenklasse auf die großen Rennstrecken des Profi-Radsports in einem der größten WorldTour-Teams: Trek-Segafredo.

Wer ist Quinn Simmons?

„Ich bin Quinn Simmons“, lächelt er und trägt einen riesigen roten Bart unter seiner neuen Sonnenbrille und dem roten Teamhelm. Die mallorquinische Sonne scheint auf sein Gesicht, während er die neue Welt, die er betreten hat, aufnimmt: WorldTour-Radprofi, 18 Jahre alt.

„Ich komme aus Durango, Colorado, und bin seit meiner Jugend mit Mountainbikes gefahren. Ich habe mit 17 Jahren als Junior im ersten Jahr auf der Straße begonnen und meine Zeit zwischen Rennrad und Mountainbike aufgeteilt. Dann merkte ich, dass mich Rennradfahren mehr begeisterte. Ich hatte eine großartige Saison 2019 als Junior im zweiten Jahr, was meine Profi-Radsportkarriere in Gang gesetzt hat.“

In seinem ersten Jahr auf der Straße gab er sein Debüt mit einem dritten Platz bei Gent-Wevelgem und gewann den UCI-Nationscup, die Rennserie, bei der die besten Junioren der Radsportverbände aus aller Welt antreten. In seinem zweiten Jahr war Simmons nicht mehr aufzuhalten. Er nahm wieder an Gent-Wevelgem teil, und gewann das Rennen, woran sich eine lange Liste mit herausragenden Leistungen bei den Junioren anschloss, die mit dem Weltmeistertitel in Yorkshire gipfelte.

„Vor dieser Weltmeisterschaft war ich sehr zuversichtlich. Ich wusste, was ich an einem guten Tag alles erreichen konnte. Natürlich kann an so einem Tag immer etwas passieren, aber ich wusste, dass ich in einer großartigen Form war und meine Mannschaft wirklich stark war. Es war echte Teamarbeit vom Team USA. Ich hatte das ganze Jahr versucht, die gleiche Kerngruppe von sechs Personen zusammenzuhalten, da wir zusammen in Europa waren.“

Die neueste Generation des Radsports wächst mit mehreren Disziplinen auf: Cyclocross, Bahn, Mountainbike oder Gravel. Simmons hat das Gefühl, dass seine Mountainbike-Erfahrung ihm einen Vorteil verschafft.

Photo: Getty Sport

„Gute Radrennfahrer sind gute Radrennfahrer. Wenn man stark ist und auf einem Mountainbike Leistung bringt, ist der Disziplin-Wechsel inzwischen kein Problem mehr. Man bringt die technischen Fähigkeiten aus dem Gelände mit, was ein großer Vorteil ist.“

Der 18-jährige Trek-Segafredo-Athlet ist einer von vier 2001 geborenen Fahrern, die in dieser Saison direkt von den Junioren in die Elite aufsteigen, ohne in den U23-Rängen einen Zwischenstopp einzulegen. „Die Rennen sind viel kontrollierter. Jeder hat einen Job in der Mannschaft. Es ist wirklich schnell und es ist ein ganz anderes Level. Es ist auch ein taktisches Spiel. Ich freue mich darauf, noch mehr zu lernen. Es gibt so viel Erfahrung im Team, dass man jeden Tag etwas Neues lernt. Wir führen auch immer eine Nachbesprechung nach dem Rennen durch.“

Die Junioren fahren mit eingeschränkter Übersetzung, so dass es eine große Veränderung war, direkt von 14er Ritzeln auf eine eTap AXS mit 10er Ritzel umzusteigen. „Mir gefällt es besser, weil ich ein großer, kräftiger Fahrer bin. Ich bin nicht mehr durch die Drehzahl begrenzt, sondern wie stark ich bin. Ich kann immer noch hohe Trittfrequenzen fahren, aber ich konzentriere mich jetzt mehr auf die Kraft.

Der junge Amerikaner hofft, zu einer neuen Generation von Fahrern aus den Vereinigten Staaten zu gehören, die auf höchster Ebene des Radsports Erfolge erzielen. Er bereitet sich darauf vor, Teil der Mannschaft für die Frühjahrsklassiker bei Trek-Segafredo zu werden, und nutzt SRAM eTap AXS, um ihm dabei zu helfen, diese Ziele zu erreichen. „Ich hatte noch nie eine elektronische Schaltung. Ich habe während der Weltmeisterschaften manuell geschaltet. Mir gefällt es bisher wirklich, wirklich gut. Die großen Gänge bedeuten, dass man jetzt wirklich pushen kann. Und ich will nie wieder auf Felgenbremsen umstellen.“

Mit Trek-Segafredo weiß Simmons, dass er das richtige Team gefunden hat, mit dem er wachsen kann. „Die Mentalität in der Gruppe ist gut, wir sind bei der Tour Down Under gut gestartet und haben ein starkes Team für die Classics. Paris-Roubaix ist ein Rennen, das ich als Junior gefahren bin, und ich kann es kaum erwarten, wieder dabei zu sein.“

Man kann davon ausgehen, dass der Name Simmons noch lange in den Ranglisten auftauchen wird.

Quinn fährt eine Trek Madone, das mit SRAM RED eTap AXS ausgestattet ist.