Life

Crossover-Bike

Wein und Käse, Massagen und Panflöten-Musik, Monster Trucks und alte Camper… es gibt Dinge, die auf den ersten Blick scheinbar nicht zusammenpassen, sich dann aber doch als perfekte Kombinationen erweisen. Genau wie eine Mountainbike-Antriebsgruppe an einem Bike mit Rennradlenker.

Es hat fast schon etwas Magisches an sich, wenn man mit einem Drop-Bar Bike auf ein Abenteuer aufbricht. Wenn man zuerst auf der Straße fährt, dann eine Forststraße nimmt und zwischendrin noch eine paar Trail-Abschnitte durch überwachsene Rodungsschneisen setzt. Oder wenn man 32 km auf einer unbefestigten Schotterstraße einen Berg hinauf fährt, dabei den Weg hin und wieder über Trails abkürzt und den 60 km langen Rückweg mit V-Max auf der Straße zurücklegt … genau um diese Art des Bikens geht es hier. Wenn manch einer dein Bike für unorthodox oder nicht stilecht hält, ist dir das egal, denn für so ein Unterfangen ist ein Drop-Bar Bike mit einem Mountainbike-Antrieb einfach das ideale Gefährt.

Wir können die Protestrufe fast schon hören: “Egal wie gepflegt du auftrittst, mit der Vokuhila-Frisur wird dich kein Mensch je ernst nehmen.” Unsere Antwort darauf ist: “Da hast du Recht, aber genau das wollen wir damit ja auch erreichen.”

Wenn du also gerne das abgefahrenste Drop-Bar Bike überhaupt fahren willst – oder, anders ausgedrückt, etwas willst, das sich zugleich nach Country-Musik und nach Rock’n Roll anhört – dann wäre unser Vorschlag, dass du einfach einen Satz AXS Rennrad-Schalthebel mit einem Eagle AXS-Schaltwerk, einer Eagle-Kette und einer 10-50-Zahn Eagle-Kassette kombinierst und dazu, je nach Anforderung, entweder eine Eagle MTB- oder AXS 1x Rennradkurbel fährst.

Denn auch wenn diese Kombination auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, macht sie doch verdammt viel Spaß. Lass dir nicht vorschreiben, was du fahren sollst und sei stolz darauf anders zu sein.

The Radavist // Cerro Gordo

SRAM Mullet Bike