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KENNE DEIN FAHRWERK

OK, du hast ein erstes Fahrwerks-Setup gemacht, ein paar Runden damit gedreht und dein Bike fühlt sich gut an. Jetzt bist du aber neugierig darauf, ob du aus den Einstellungen nicht noch ein wenig mehr Performance herauskitzeln kannst - damit die Räder dem Terrain noch besser folgen oder Anlieger und Transitions noch besser glattbügeln. Lass uns daher deine einzelnen Optionen für Feintunings mal genauer anschauen.

Aber bevor es los geht, gibt es ein paar Dinge zu beachten:
  1. Das Ziel von Tuning ist es, dass sich dein Bike gleichmäßig und ausgeglichen anfühlt damit du beim Fahren viel Vertrauen hast. Wir haben gemerkt, dass dein Fahrwerk besser zu kontrollieren ist und du dich sicherer fühlst, wenn das Fahrwerk vorne und hinten ausgeglichen ist. Ein ausgeglichenes Fahrgefühl kann bedeuten, dass du ähnliche Einstellungen an der Federgabel und am Hinterbaudämpfer vornimmst, oder dass du sie je nach deinem Fahrstil, deiner Position und dem Gelände, in dem du am liebsten unterwegs bist, unterschiedlich anpasst. Im Grunde sollte sich das Fahrwerk wie ein System anfühlen, das du kaum noch bewusst wahrnimmst. Alle Setup-Empfehlungen gelten gleichermaßen für Gabeln und Dämpfer (außer den Empfehlungen zur Luftfeder, wenn du einen Stahlfederdämpfer fährst).
  2. Wenn du mit deinen Einstellungen herumexperimentierst, hilft es im Hinterkopf zu behalten, dass manche Fahreigenschaften sich ähnlich anfühlen können. Der Schlüssel zur Lösung liegt darin, zu identifizieren, ob die von dir gewünschte Eigenschaft durch die Luftfeder oder durch die Dämpfung erreicht werden kann.
    • Die Feder: Wir selbst betrachten die Feder als die „positions-sensitive“ Komponente der Federung. Die Federrate bestimmt, wie weit die Federung bei einer bestimmten Krafteinwirkung in den Federweg eintaucht: Eine zu harte Feder und sie gibt zu wenig Federweg bei gegebener Kraft frei, eine zu weiche Federung und man rauscht zu schnell durch den Federweg und erlebt zu schnell Durchschläge.
    • Der Dämpfer: Wir selbst betrachten den Dämpfer als die „geschwindigkeits-sensitive“ Komponente im Fahrwerk. Die Dämpfung bestimmt wie schnell die Federung eintaucht oder auch wieder ausfährt: Zu viel Dämpfung kann für ein unsensibel-harsches Fahrgefühl sorgen, während zu wenig wenig Dämpfung ein exzessives Abtauchen oder „Einknicken“ und ein Gefühl von zu wenig Gegenhalt erzeugen kann.

Du bist auf der Suche. nach einer Anleitung fürs erste Setup? Das Setup geht ganz leicht.

Troy Brosnan descending worldcup track in Lake Placid New York

LUFTFEDER

01. Stelle zuerst deine Luftfeder ein

Luftfedern fangen Schläge auf dem Trail ab und sorgen für Komfort und Unterstützung.

Die Luftfeder ist ganz wörtlich ausgedrückt, das, was die Federung auseinander drückt und den Fahrer (samt Bike) oben hält. Weil sie direkt auf die Kräfte reagiert, die du beim Fahren erzeugst, ist es so fundamental wichtig, die Luftfeder mit dem für dein Gewicht und deinen Fahrstil passenden Luftdruck zu befüllen. Eine korrekt eingestellte Luftfeder wird sich von Haus aus gut und berechenbar anfühlen und dich bei der Bike-Kontrolle unterstützen, damit du in jedem Gelände volles Selbstvertrauen hast. Unser Ziel ist ein angenehm weiches und doch gut unterstützendes Fahrgefühl, bei dem du regelmäßig einen Großteil deines Federwegs ausnutzt und nur gelegentlich, bei großen Schlägen hin und wieder auch mal Durchschläge erlebst.

Wenn deine Federung:

  • sich zu hart anfühlt oder sich nur schwer bewegen lässt.
  • auf einem typischen Ride nur selten den Großteil deines Federwegs ausnutzt.
  • Schwierigkeiten hat die Kontrolle am Vorderrad zu bewahren und du in der Grundposition zu viel Gewicht auf dem Hinterbau hast (im Fall der Federgabel).
  • es schwierig macht, das Bike zu kontrollieren und du in der Grundposition eher nach vorne gedrückt wirst (im Fall des Dämpfers).

Dann: Lass in Schritten von je 5 PSI die Luft aus dem Dämpfer oder der Federgabel, bis du auf einer normalen Trailrunde regelmäßig einen Großteil deines Federweg und nur hin und wieder den gesamten Federweg ausnutzt.

Wenn deine Federung:

  • im mittleren Federwegbereich zu wenig Gegendruck erzeugt.
  • zu willig und schnell seinen Federweg freigibt.
  • Schwierigkeiten hat die Kontrolle am Vorderrad zu bewahren und du in der Grundposition zu viel Gewicht auf dem Vorderrad hast (im Fall der Federgabel).
  • deine Gewichtsverteilung in der Grundposition zu hecklastig macht und du oft mit den Pedalen aufsitzt (im Fall des Dämpfers).
  • zu oft durchschlägt.

Dann: Erhöhe den Druck in Dämpfer oder Gabel in Schritten von je 5 PSI, bis du den Gegendruck als passend empfindest und du nur hin und wieder Durchschläge erlebst.

Troy Brosnan descending worldcup track in Lake Placid New York

ZUGSTUFE

02. Nächster Schritt Zugstufendämpfung einstellen

Die Zugstufe bestimmt, wie schnell das Fahrwerk nach dem Einfedern wieder komplett ausfedern kann.

Die Zugstufendämpfung ist unmittelbar mit der Federrate gekoppelt. Je höher der Luftdruck in der Feder ist, desto mehr Energie speichert die Feder beim Einfedern, weshalb sie dann auch mehr Dämpfung braucht um zu kontrollieren, wie schnell die Federung wieder ausfedert. Bei niedrigem Luftdruck verhält es sich genau umgekehrt. Schwerere Fahrer mit höherem Luftdruck werden folglich eine tendenziell straffere Zugstufendämpfung (in Richtung der Schildkröte) fahren, während leichtere Fahrer mit einem geringeren Druck in den Luftfedern, eher zu einer schnelleren Einstellung (in Richtung des Hasen) tendieren werden. Mit einer optimal eingestellten Zugstufendämpfung federt die Gabel kontrolliert aus und erhält dabei Traktion und Kontrolle aufrecht.

Wenn deine Federung:


Dann: Erhöhe die Zugstufendämpfung, indem du den Zugstufenregler schrittweise um 1-2 Klicks im Uhrzeigersinn (in Richtung der Schildkröte) drehst, und so die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel verlangsamst.

Wenn deine Federung:

  • zwischen aufeinanderfolgenden Schlägen zunehmend straffer reagiert, anstatt jedes Mal wieder voll auszufedern.
  • die Gewichtsverteilung in der Grundposition nach Schlagfolgen zunehmend nach vorne verlagert (bei der Federgabel) oder das Hinterrad sich zunehmend bockig verhält (beim Dämpfer).
  • sich pauschal ein wenig „tot“ anfühlt

Dann: Reduziere die Zugstufendämpfung, indem du den Zugstufenregler schrittweise um 1-2 Klicks gegen den Uhrzeigersinn (in Richtung des Hasen) drehst und so die Gabel schnelleres ausfedern lässt.

Tech-Tipp: Es kann sein, dass du die Ausfedergeschwindigkeit (Zugstufe) anpassen musst, wenn du den Luftdruck in einer der Federn stark veränderst. Es ist zwar keine exakte Wissenschaft, aber wenn du 5-10 PSI aus der Luftfeder ablässt, kann es notwendig sein, dass du die Zugstufendämpfung um 1-2 Klicks verringerst, da der Zugstufenkreislauf gegen weniger Luftdruck anarbeiten muss.

Dasselbe Konzept gilt für den Fall, dass du den Luftfederdruck erhöhst: 5-10 PSI mehr können es erforderlich machen, dass du Zugstufendämpfung um 1-2 Klicks straffer stellst, um den höheren Luftdruck wieder auszugleichen.

Troy Brosnan descending worldcup track in Lake Placid New York

DRUCKSTUFE

03. Stelle deine Druckstufendämpfung ein

Die Druckstufendämpfung bezieht sich auf die Kraft, die der Dämpfer aufbringt, wenn das Fahrwerk einfedert. Sie beeinflusst, wie die Federung auf unterschiedliche Einfedergeschwindigkeiten reagiert.

Die Druckstufendämpfung kann je nach den Vorlieben des Fahrer und abhängig vom Terrain gewählt werden. Die Regler der Druckstufendämpfung am Charger 3.2 folgen dabei einer neuen Logik, mit der es noch leichter wird, auf einen Blick zu sehen, wo im Einstellungsbereich du dich befindest. Du willst mehr darüber erfahren? Dann lies unser „Regler-Logik“ durch.

Select your the adjustments your damper has below to set compression:

Einstellung der Low-Speed-Druckstufe (LSC)

Die LSC beeinflusst, wie sich das Fahrwerk beim langsamen Einfedern anfühlt. Zum Beispiel bei Bodenwellen, Gewichtsverlagerungen, kleinen Unebenheiten und Übergängen - immer dann, wenn sich der Dämpferschaft langsam bewegt.

In low-speed situations, if your suspension:

  • Is overly sensitive to weight changes or braking
  • Shifts rider forward (fork) or backward (rear shock) on steep terrain
  • Feels unsupportive

Then: Add 2–3 clicks of Low Speed Compression (LSC) at a time by turning the LSC Knob clockwise to increase support. For Charger 3 and newer dampers, rotating the knob moves the “+” or the “7” toward the indicator line.

In low-speed situations, if your suspension:

  • Deflects off objects instead of absorbing them
  • Causes the wheel to lose traction with the ground
  • Shifts rider backward (fork) or forward (rear shock) in steep terrain
  • Gives too much feedback to the hands

Then: Remove 2–3 clicks of Low-Speed Compression (LSC) at a time by turning the LSC Knob counterclockwise to soften the damper. For Charger 3 and newer dampers, rotating the knob moves the “-“ or the “–7” toward the indicator line.

EINSTELLUNG DER HIGH-SPEED-DRUCKSTUFE (HSC)

HSC beeinflusst, wie sich die Gabel bei hohen Geschwindigkeiten und schnellen Stößen anfühlt. Etwa über grobe Steinfelder, Wurzeln und Sprünge - immer dann, wenn sich der Dämpferschaft schnell bewegt.

In high-speed situations, if your suspension:

  • Is overly sensitive to impacts—dives into travel too quickly
  • Feels unsupportive
  • After big impacts, makes it difficult to maintain control of the front wheel (fork) or rear end of the bike (rear shock)

Then: Add 1-2 clicks of HSC at a time by turning the HSC Knob clockwise for more support. For Charger 3 and newer dampers, rotating the knob moves the “+” or  “2” toward the indicator line for more support.

In high-speed situations, if your suspension:

  • Deflects off objects instead of absorbing them
  • Causes the wheel to lose traction with the ground
  • Feels like there’s some give in compression, but not quite enough
  • Gives too much feedback to the hands

Then: Remove 1-2 clicks of HSC at a time by turning the HSC Knob counterclockwise to soften the damper. For Charger 3 and newer dampers, rotating the knob moves moves the “-“ or “-2” toward the indicator line.


Die BoXXer Select verfügt über eine einfache Druckstufeneinstellung. Der Vivid Coil Select und Base haben keine einstellbare Druckstufendämpfung.

Druckstufeneinstellung

Diese einfache Druckstufeneinstellung ermöglicht es, den Gegenhalt der Gabel beim Einfedern entweder zu erhöhen oder zu reduzieren.

Wenn deine Federgabel:

  • zu sensibel auf Stöße reagiert - zu bereitwillig den Federweg freigibt.
  • zu wenig Gegenhalt bietet.
  • es schwer macht nach großen Schlägen die Kontrolle über das Vorderrad (Federgabel) oder das Heck des Bikes (Dämpfer) zu bewahren.


Dann:
Erhöhe die Druckstufendämpfung schrittweise um je 1-2 Klicks. Drehe dafür den Druckstufenregler im Uhrzeigersinn und bewege so das „+“ in Richtung der Markierungslinie. Das erhöht den Gegenhalt bei Einfedern.

Wenn deine Federgabel:

  • von Hindernissen eher abprallt, als sie zu schlucken.
  • das Laufrad zu oft den Bodenkontakt und damit die Traktion verliert.
  • sich so anfühlt als würde sie zwar arbeiten, aber eher unwillig einfedern.
  • dir einfach zu viel Feedback an die Händen weitergibt.


Dann:
Reduziere die Druckstufendämpfung schrittweise um je 1-2 Klicks. Drehe dafür den Druckstufenregler gegen Uhrzeigersinn und bewege so das „-“ in Richtung der Markierungslinie. Das reduziert den Gegenhalt beim Einfedern.

2-Position (2P) or 3-Position (3P) dampers

Forks with 3P dampers feature a plush Open, efficient Pedal, or Firm/Lock positions, while 2P dampers feature Open and Lock positions, adjustable right at your fingertips.

Troy Brosnan descending worldcup track in Lake Placid New York

BOTTOM OUT TUNING

Adjustable Bottom Out (ABO)

Some forks and rear shocks feature Adjustable Bottom Out (ABO), letting you fine-tune the bottom-out feel once you've dialed in your spring rate and compression settings. Forks with ABO offer 8 clicks and 10mm of adjustable end-stroke control for added confidence. ABO ships in the middle position.

ZEB and Lyrik Ultimate

Rotate the adjuster toward the “+” 1-2 clicks at a time to increase bottom-out support in the last portion of travel. Rotate the adjuster toward the “-” 1-2 clicks at a time to decrease bottom-out support.

Zugehöriges Bild

ZEB and Lyrik Select+

Remove the lower legs to internally adjust bottom-out support in the last portion of travel.

Vivid and Vivid Coil

Ultimate and Select+ models equipped with Adjustable Bottom Out (ABO) feature 5 clicks of adjustability that impact that last 20% of travel. When the adjuster is open, there is no bottom-out resistance. When the adjuster is closed, it increases the pressure building in the Hydraulic Bottom Out chamber, causing more damping as the shock enters the last 20% of travel.

  • Add one click at a time to increase bottom out support, or remove one click at a time to decrease it.
Bottomless Tokens

Adding a Bottomless Token to your suspension is the last step to increase bottom-out support. Tokens reduce the volume in the air spring chambers to create a more progressive spring rate, so you can run a lower air pressure but increase bottom-out support.

Before adding a Token, add HSC damping one click at a time. If you still need more bottom-out support, add a Token and repeat the setup procedure in the Welcome Guide. Instructions for adding and removing Bottomless Tokens can be found in your suspension's Service Manual, available through the TrailHead App or at sram.com/service.

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